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die stiftung

Konstanze Vernon (1939-2013), von 1963 bis 1980 Primaballerina der Bayerischen Staatsoper,und der einstige „Shooting Star“ Heinz Bosl, waren fast zehn Jahre lang das Traumpaar des Münchner Ballett-Publikums. Als Heinz Bosl 1975 im Alter von 28 Jahren an Krebs starb, wollte Konstanze Vernon die Erinnerung an ihn am Leben erhalten. Deshalb gab sie der Stiftung, die sie 1978 gemeinsam mit ihrem Ehemann Fred Hoffmann gründete, seinen Namen: Heinz-Bosl-Stiftung.

Im Hof des Anwesens Herzogstraße 3 entstand im Jahr 2003 das Choreographie- Zentrum der Stiftung, Konstanze-Vernon-Saal. Mit über 200qm dient er der Junior Company als Proben-, Trainings- und vor allem Kreationsstätte. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung die Lizenz-Rechte an unzähligen Balletten erworben und den Schülern und Studenten zur Aufführung zur Verfügung gestellt. Arbeiten von Nacho Duato, Hans van Manen, Jiří Kylián, George Balanchine, Robert North, Renato Zanella, Ralf Jaroschinski oder Heinz Manniegel.

 
Konstanze Vernon & Heinz Bosl

Konstanze Vernon & Heinz Bosl

 
 
 

heute

Seit 35 Jahren gilt der Name der Stiftung weltweit als Gütesiegel für fundierte Ausbildung. Zuerst als Ballett-Leistungszentrum, ein paralleler und ergänzender Ausbildungsbetrieb zur Ballett-Akademie, hat sich die 1978 von Konstanze Vernon im Gedenken an ihren viel zu früh verstorbenen Tanzpartner Heinz Bosl gegründete Stiftung heute auf die finanzielle und materielle Förderung von jungen Tänzerinnen und Tänzern fokussiert. Gemeinsam mit ihren beiden großen Kooperationspartnern, dem Bayerischen Staatsballett und der Ballett- Akademie der Hochschule für Musik und Theater München, widmet sie sich der Vergabe von Wohnheimplätzen, Stipendien und Anstellung von Ballettpädagogen als unabhängige Institution der Sicherung der Rahmenbedingungen zur bestmöglichen Entwicklung junger Talente in enger Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten.

Über 300 von der Heinz-Bosl-Stiftung im Leistungszentrum geförderte Absolventen der Ballett-Akademie erhielten in den vergangenen Jahrzehnten sofort nach ihrem Diplom ihr erstes Theater-Engagement. Die 2010 in Zusammenarbeit aller Kooperationspartner gegründete Junior Company, das Bayerische Staatsballett II, schlägt die lang ersehnte Brücke zwischen Lehre und Bühnenkarriere. Konstanze Vernon verstarb im Januar 2013. Ihr Vermächtnis, die Heinz-Bosl-Stiftung, ist seitdem von Ivan Liška weitergeführt werden.

 
Ivan Liška

Ivan Liška

 
 

STIFTUNGS STIPENDIUM

Die Heinz-Bosl-Stiftung unterstützt bis zu sieben Mitglieder der Junior Company, die durch die Kooperationspartner gemeinsam ausgewählt werden, für mindestens ein Jahr und maximal zwei Jahre. Die Stipendiaten erhalten den Studentenstatus an der Hochschule für Musik und Theater München, Lebenshaltungskosten werden übernommen, eine kostenlose Wohnmöglichkeit im stiftungseigenen Wohnheim in der Herzogstraße 3 wird gestellt. Stipendiaten werden bei der jährlichen Audition des Bayerischen Staatsballetts ausgewählt. Das Anforderungsprofil und der Auditiontermin werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

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PRINZ-JOSEPH-CLEMENS HAUS

Seit 1998 bietet die Stiftung jährlich 42 Studenten der Ballett-Akademie die Möglichkeit, für die Zeit ihrer Ausbildung ein Zimmer im Wohnheim Prinz-Joseph Clemens Haus, Herzogstraße 3, mitten im Herzen Schwabings zu beziehen. Ballett ist eine  multi- kulturelle Kunst, Nachwuchstänzer aus bspw. Russland, Brasilien, Australien, Japan sowie zahl- reichen Ländern Europas finden in der Her- zogstraße für eine gewisse Zeit ein zweites Zuhause.

AUSSTATTUNG, MIETE & KONTAKT

Möblierte Ein- und Zweibettzimmer, jeweils mit Kochnische und Kühlschrank sowie Internetanschluss ausgestattet. Außerdem verfügt jede Etage über eine Gemeinschaftsküche.

MIETE
Zwischen € 290,- und € 450,- pro Person und
Monat, je nach Ausstattung und Größe

KONTAKT
Rosmarie Maier
HEINZ-BOSL-STIFTUNG
Herzogstraße 3, 80803 München

T +49 (0)89 24 44 347-14
F +49 (0)89 24 44 347-11

rosmarie.maier@ballettstiftung-heinz-bosl.de

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BOTSCHAFTERIN IRÈNE LEJEUNE

Die ehemalige langjährige und erfolgreiche Botschafterin des Bayerischen Staatsballetts, Frau Dr. h.c. Irène Lejeune, hat sich mit großer Freude entschieden, sich wie früher beim Bayerischen Staatsballett, nun beim Bayerischen Jugendballett München, unter der künstlerischen Leitung des früheren Direktors des Bayerischen Staatsballetts Ivan Liška, ab der Spielzeit 2017/2018 zu engagieren.

Die Kooperation der Heinz-Bosl-Stiftung, des Bayerischen Staatsballetts und der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater ist in 2010 geschaffen worden. Hierin erarbeiten sechzehn 18 bis 20-jährige Tänzer Choreografien von Bournonville, Balanchine bis Siegal, Barton und Kylian. Diese zeitgemäße Förderung mit Auftritten in den Heinz-Bosl Matineen im Nationaltheater der Bayerischen Staatsoper München und europaweiten Gastspielen (auch Israel, Hongkong, demnächst Krakau) qualifiziert die jungen Talente für künftige Engagements in den Ballettensembles weltweit.

Dr. h.c. Irène Lejeune wird als Botschafterin und Sponsorin das Bayerische Junior Ballett München mit Herzblut, wieder wie früher das Bayerische Staatsballett, fördern.

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STIFTUNGSRAT & VORSTAND

STIFTUNGSGRÜNDERIN
Konstanze Vernon

VORSTAND
Ivan Liška (Vorsitzender)
Norbert Graf (Stellv. Vorsitzender)
Josef Erhard (Stellv. Vorsitzender)

Der Stiftungsrat der Heinz-Bosl-Stiftung besteht laut Satzung aus mindestens 3 und höchstens 13 Mitgliedern. Dies sind derzeit:

STIFTUNGSRAT
Brigitte von Welser (Vorsitzende)
Dr. Roland Schwab (Stellv. Vorsitzender,
Geschäftsführender Direktor der
Bayerischen Staatsoper)

MITGLIEDER
Barbara Albert
Prinzessin Ursula von Bayern
Marlene Ippen
Dr. Hans-Georg Küppers
(Vertreter der Landeshauptstadt München)
Abbey B. Levine
Prof. Dr. Bernd Redmann
(Präsident der Hochschule für Musik und Theater)
Ulrike Reisch
(Journalistin)
Dr. Magnus Sedlmayr
Eva Steinmeyer
Dr. Winfried Zehetmeier

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